Der Schlauberger 18: Der nächste Urknall – das Ende naht! Und ein neuer Stern geht auf

Tritt den Sprachpanschern ordentlich auf die Füße! Gern auch unordentlich. Der Journalist und Sprachpurist Reinhard Berger wird unsere Kultur nicht retten, aber er hat einen Mordsspaß daran, „Wichtigtuer und Langweiler und Modesklaven vorzuführen“. Seine satirische Kolumne hat er „Der Schlauberger“ genannt.

Juchhu! Die Leuchttürme sind verschwunden! Endlich! Drei Ausrufungszeichen.

Gut zehn Jahre ist es her, als unsere staatstragenden Rhetoriker begannen, jedes noch so banale Projekt zum Leuchtturm zu erheben. Inzwischen haben sie erkannt, dass es in den Küstenvorländern wie zum Beispiel Süddeutschland gar nicht so viele Leuchten gibt.

Aber auf ihrer verzweifelten Suche nach neuen Textbausteinen sind sie, die Vorbilder der Nation, wieder fündig geworden und haben einen noch größeren Quatsch entdeckt. Damen und Herren, der neue Stern am Himmel des größtmöglichen sinnfreien Dumm-Blöd-Geschwätzes ist: „Der Schlauberger 18
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Ladas Klassikwelt 47: Ein Cappuccino mit Nike Wagner in Weimar

Foto: Jolanta Lada und Nike Wagner in Weimar 2005.

von Jolanta Łada-Zielke      

2005 nahm ich am Seminar für mittel- und osteuropäische Journalistinnen und Journalisten in Leipzig teil, das die Sächsische Stiftung für Medienausbildung jährlich organisiert. Die Stimmung während des ganzen Aufenthaltes war toll, da alle Teilnehmer aus ehemaligen sozialistischen Ländern kamen. Ich war die einzige Journalistin, die sich mit kulturellen Themen befasste, die anderen beschäftigten sich mit Politik oder Wirtschaft. Und wenn ich schon in Leipzig weilte, ließ ich mich obligatorisch vor dem Johann-Sebastian-Bach-Denkmal fotografieren.

Jolanta Lada 2005 vor dem Johann-Sebastian-Bach-Denkmal in Leipzig.

Schon in der Vorstellungsrunde gab ich bekannt, dass mein Lieblingsthema das Leben und Werk von Richard Wagner war. „Ladas Klassikwelt 47: Ein Cappuccino mit Nike Wagner in Weimar
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Die DIENSTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2020

Foto: Oper Madrid, (c) Instagram

Madrid
Corona: Oper in Madrid nach Protest abgebrochen
Zuschauer zürnten bei „Maskenball“ wegen fehlendem Abstand.
Wiener Zeitung

Verdis „Maskenball“ nach Publikumsprotesten abgebrochen
In der Madrider Oper ist es am Sonntagabend zu chaotischen Situationen und einer nie da gewesenen Situation gekommen: Das Publikum unterbrach wegen vermeintlich fehlender Covid-Abstandsregeln die Aufführung ausgerechnet von Verdis Oper „Un ballo in maschera“ („Ein Maskenball“). Die spanische Hauptstadt ist derzeit erneut zum Corona-Hotspot des EU-Staates geworden. Am Montag kam es sogar in zahlreichen Stadtteilen der Metropole zu neuen Lockdowns.
https://www.krone.at/2234599

Oper in Madrid nach Publikumsprotest abgebrochen
Zuschauer protestierten im Teatro Real bei Verdis „Maskenball“ wegen fehlendem Abstand – das Haus versichert, nur 51,5 Prozent der Sitze belegt zu haben
Der Standard

Madrid
„Eng wie im Hühnerstall“: Publikum rebelliert in Madrider Oper
BR-Klassik.de

Bayreuth
Oksana Lyniv bei den Bayreuther Festspielen 2021: Erstmals eine Dirigentin bei Festspiel-Premiere
Seit 1876 haben 92 Männer die Opern von Richard Wagner bei den Bayreuther Festspielen musikalisch geleitet. Mit dieser Alleinherrschaft soll nun Schluss sein. 2021 wird Oksana Lyniv beim „Fliegenden Holländer“ am Pult stehen.
BR-Klassik.de

Bayreuth
Neustart in Bayreuth: erstmalig Frau am Pult
Osteuropäische Stars auf dem Grünen Hügel: Dirigentin Oksana Lyniv und Opernregisseur Dmitri Tcherniakov debütieren in Bayreuth 2021.
https://www.dw.com/de/bayreuther-festspiele-corona-2021-oksana-lyniv/a-55000512

Bayreuth-Chefin Katharina Wagner: „Ich hatte eine akute Lungenembolie“
Leiterin der Bayreuther Festspiele sprach mit „Die Welt“ erstmals über ihre Erkrankung.
https://kurier.at/kultur/katharina-wagner-ich-hatte-eine-akute-lungenembolie/401038079

New York/ Metropolitan Opera
„New York Times“: Gefeuerter James Levine bekam 3,5 Millionen Dollar
Der Dirigent hatte sich einen zähen Rechtsstreit mit der Metropolitan Opera geliefert.
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Maria Happel singt Edith Piaf, Donizetti hält das aus
„La Fille du régiment“, neu besetzt mit Jane Archibald, Javier Camarena – und Maria Happel als Crakentorp. Dieses Debüt rief eine kleine Kontroverse im Publikum hervor.
Die Presse

Wien
Wie macht man eine Barockoper pandämiekompatibel?
Nicola Antonio Porpora: „Carlo il Calvo“, konzertant im Theater an der Wien Wie macht man eine Barockoper pandämiekompatibel? Man lässt die Rezitative weg und fokussiert auf die Arien. Nicola Antonio Porporas „Carlo il Calvo“ gedieh im Theater an der Wien zu einem pausenlosen Feuerwerk an sängerischer Virtuosität.
http://www.operinwien.at/werkverz/porpora/acarlo.htm „Die DIENSTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2020“ weiterlesen

Einer für alle! Vier Violinen auf den Spuren des Barock

CD-Rezension: Concertos 4 Violins (Berlin Classics 0301419BC)

Werke von Antonio Vivaldi, Giuseppe Valentini, Pietro Antonio Locatelli, Antonio Bonporti, Pietro Castrucci

Concerto Köln

von Peter Sommeregger

Das Konzept dieser Einspielung, dem Mitschnitt eines Live-Konzerts, besteht in der Zusammenstellung von Kompositionen für vier Soloviolinen. Das dafür vorhandene Repertoire ist nicht sehr umfangreich, also bedurfte es intensiver Recherche, um eine entsprechende Zahl solcher Werke in den Archiven zu finden. Der Fagottist Lorenzo Alpert besorgte die Kompilation und bewies dabei stilsicheren Instinkt. „CD-Rezension: Concertos 4 Violins, Concerto Köln“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 21. SEPTEMBER 2020

Foto: Katharina Wagner, Foto: azonline (c)

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Die MONTAG-PRESSE – 21. SEPTEMBER 2020

Bayreuth
Wochenlang im Koma: Jetzt kehrt die Urenkelin Richard Wagners nach Bayreuth zurück
Nach schwerer Krankheit nimmt Katharina Wagner ihre Arbeit als Festspielleiterin wieder auf. Bayreuth ist in einem bedenklichen Zustand, sie hat nun noch mehr zu tun als zuvor.
Berliner Zeitung

Wien/ Musikverein
Musikverein: Absagen nach Reisewarnung
Die Sächsischen Staatskapelle Dresden tritt nicht auf, ebenso wenig das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma.
Wiener Zeitung

Graz
„Die Passagierin“ an der Oper Graz: Die Gespenster der Vergangenheit kommen wieder
Salzburger Nachrichten

Tief berührender Saisonstart mit „Die Passagierin“
https://www.krone.at/2233671

Linz
Beklemmende Frauenschicksale im Opern-Saisonauftakt in Linz
Volksblatt

„Konzertgänger in Berlin“
Hörstörung (27): Wenn alle weg sind, fehlen sie auch wieder
Nun also zum ersten Mal seit, Sie wissen schon, wieder Berliner Philharmoniker, mit Kirill Petrenko. Schönes Konzert, aber es will sich, obwohl tadellos gespielt, nicht völlig philharmonisch anfühlen. Dabei ist die Philharmonie ja ein ausgesprochen freundlicher Hochsicherheitstrakt…
https://hundert11.net/hoerstoerung27/

Berlin
Wie Phönix aus der Asche: Der RIAS Kammerchor ist wiedergeboren
In einer feierlichen Prozession schreiten die Frauen des RIAS Kammerchor Berlin auf die Bühne. Schwarze Kleider, schwarze Masken, gesenkter Blick. Langsam nehmen sie ihre Positionen ein, mindestens zwei Meter Abstand zur nächsten Sängerin. Nun kommen die Masken ab und alles ist vergessen. Der Saal ist nur noch Klang.
Von Gabriel Pech, Berlin
Klassik-begeistert

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 6
Mit einem künstlerisch fragwürdigen, aber ungemein erfolgreichen Projekt geht es los, eine aktuelle CD-Einspielung und ein etabliertes Festival liefern weiteren Fragenstoff, bevor schließlich ein Musikinstrument und ein legendäres Ensemble die Quizrunde beschließen.
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-6/

Berlin
Tragik und Schönheit: Petrenko dirigiert Alban Berg und Dvorak…
In seinem dritten Konzertprogramm der noch jungen Saison, gelingt es Kirill Petrenko erneut, die ausgetretenen Pfade der Programmgestaltung zu verlassen, und zumindest ein selten gespieltes Werk zu präsentieren.
Von Peter Sommeregger, Berlin
Klassik-begeistert „Die MONTAG-PRESSE – 21. SEPTEMBER 2020“ weiterlesen

Tragik und Schönheit: Petrenko dirigiert Alban Berg und Dvorak

Foto: Kirill Petrenko (c)

Alban Berg  Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Antonin Dvorak  Symphonie Nr.5 F-Dur op.76
Frank Peter Zimmermann  Violine
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko  Dirigent
Philharmonie Berlin, 19. September 2020

von Peter Sommeregger

In seinem dritten Konzertprogramm der noch jungen Saison, gelingt es Kirill Petrenko erneut, die ausgetretenen Pfade der Programmgestaltung zu verlassen, und zumindest ein selten gespieltes Werk zu präsentieren.

Am Beginn des Konzertabends steht aber Alban Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ inspiriert vom tragisch frühen Tod der Manon Gropius, Tochter der Mahler-Witwe Alma, die 18-jährig an den Folgen der Kinderlähmung starb. Das Schicksal wollte es, dass dieses Musikstück nicht nur ein Requiem für Manon, sondern auch für den Komponisten selbst wurde, der die Uraufführung nicht mehr erlebte.

Wie kein anderes Werk der Zwölftontechnik hat dieses, vom Geiger Louis Krasner bei Berg bestellte Werk eine erstaunliche Popularität erreicht. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass Berg dem Konzert ein gut nachvollziehbares Konzept gab, und vor allem tonale Elemente wie einen mehrfach variierten Kärntner Ländler und einen Bach-Choral einfließen ließ. „Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko 
Philharmonie Berlin, 19. September 2020“
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Wie Phönix aus der Asche: Der RIAS Kammerchor ist wiedergeboren

Foto: Philharmonie Berlin, © Schirmer

Musikfest Berlin, „Chorrenaissance – wie ein Phönix“, in der Philharmonie Berlin, 16. September 2020.

Der RIAS Kammerchor Berlin unter der Leitung von Justin Doyle.
An der Orgel Martin Baker.

von Gabriel Pech

In einer feierlichen Prozession schreiten die Frauen des RIAS Kammerchor Berlin auf die Bühne. Schwarze Kleider, schwarze Masken, gesenkter Blick. Langsam nehmen sie ihre Positionen ein, mindestens zwei Meter Abstand zur nächsten Sängerin. Nun kommen die Masken ab und alles ist vergessen. Der Saal ist nur noch Klang.

»Nach verheerenden Waldbränden oder einer Dürre sind es die Triebe, die mutig ihre Köpfe aus dem Boden recken«, so Justin Doyle (zitiert nach dem Programmheft). Die kulturelle Dürre hat uns alle in den letzten Monaten getroffen und der Durst ist groß. Die jungen Triebe erklingen uns nun in der Form von einem mittelalterlichen Hymnus der Mystikerin Hildegard von Bingen. Eine einzige Melodie, nicht gebunden an Harmonien, die sich in die himmlischen Weiten des Soprans aufschwingt. Die Frauen erfüllen den ganzen Saal mit bestimmender Reinheit. Wenn man die Augen schließt, ist damit diese ganze Pandemie auf einmal Nebensache. In einem Augenblick geht es nur noch um diese eine Melodie, die die Zeit überwindet. Sie macht das Publikum bereit, selbst wieder ganz Rezipient zu werden, sich ganz auf das Erlebte einzulassen. „Musikfest Berlin, „Chorrenaissance – wie ein Phönix“
Philharmonie Berlin, 16. September 2020“
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Die SONNTAG-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2020

Foto: Stadt-wien.at

Sommernachtskonzert Schönbrunn heuer vor allem ein TV-Event
Vier Monate später als geplant, mit einem Bruchteil des üblichen Livepublikums, aber mit einem kräftigen musikalischen Lebens- und Liebeszeichen hat am Freitagabend das Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker stattgefunden. Unter Dirigent Valery Gergiev erstreckte sich das Programm des TV-Events vom „Rosenkavalier“ bis „Doktor Schiwago“ und von der großen Oper zum Wienerlied.
Kleine Zeitung

Ein Münchner rettete das Philharmoniker-Konzert in Schönbrunn
Wien bleibt die Stadt seiner Träume: Jonas Kaufmann klang, als hätte er seine Jugend in Hernals verbracht.
Die Presse

Kultur-Exortartikel:
„Sommernachtskonzert“ in Schönbrunn: Schmalz für Fidschi
Trotz Pandemie: Die Wiener Philharmoniker unter Valery Gergiev entboten musikalische Hoffnungsgrüße in 87 Länder
Der Standard

Wien
Auch Musikverein von Absagen betroffen
https://wien.orf.at/stories/3067614/

Klagenfurt
Elektra“: Not und Bedrängnis in Mykene
„Elektra“ unter den erschwerten Umständen einer vollgepackten Bühne: Dirigent Nicholas Carter rettet, was er retten kann.
Die Presse

Cesare Lievi inszeniert „Elektra“ in Klagenfurt
Eine sehr starke, szenisch wie auch musikalisch unter die Haut gehende Produktion
Der Standard

Lieses Klassikwelt 53: Wahn! Wahn! Überall Wahn!
Mein Freund und Kollege Tilman Krause spricht mir gerade wieder einmal aus der Seele. Ohne Wenn und Aber ruft er in der Welt zum Boykott der anstehenden Neuinszenierung von Richard Wagners Walküre an der Deutschen Oper Berlin am 27. September auf. An dieser Premiere – wie natürlich auch an allen Folgevorstellungen dieser Produktion – darf unter den Zuschauenden nur teilhaben, wer die gesamte Aufführung einen „Mundnasenschutz“ trägt. So will es die neue Berliner Kulturverordnung, die Theatern, Opern- und Konzerthäusern damit genehmigt, ihre Zuschauerzahlen zu erhöhen.
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-53-klassik-begeistert-de/

Berlin
Unter den Linden kann es nur einen Gott geben: Andreas Schager
Bei Andreas Schager, der in die Rolle des Bacchus schlüpft, stellt sich die Frage zwischen Freizügigkeit oder Treue erst gar nicht. Zu keinem Zeitpunkt der Aufführung, mit der die Berliner Staatsoper die neue Saison eingeläutet hat, kommen irgendwelche Zweifel auf: Schager ist der heldentenorale Gott unter den Linden! Wer derart beeindruckend und gewaltig zu „becircen“ weiß, wie der gebürtige Österreicher, der seit Jahren zur Creme de la Creme seines Fachs zählt, dem gebühren Treue, Liebe und noch viel mehr zugleich. Als Bacchus zeigt Schager, dem die lange Corona-Pause anscheinend wohl bekommen ist, mal wieder wo der Hammer hängt. Und zwar in Rohrbach an der Gölsen, wo der 48-Jährige geboren wurde.
von Jürgen Pathy (Wien) aus Berlin
Klassik-begeistert

München/ Prinzregententheater
Kino für die Ohren: Filmmusik mit Nervenkitzel
Aufgesaugt wie ein trockner Schwamm – so ging es uns mit dem ersten Konzert nach sechs Monaten Corona-bedingter Abstinenz. Endlich. Es tat so gut, nicht nur Konserven-Musik zu hören, sondern sie live und erstklassig im amphietheatralischen Prinzregententheater vom hochmotivierten Münchner Rundfunkorchester unter dem so jung wie genialen Patrick Hahn präsentiert zu bekommen. Soviel Energie, Präsenz und Können. Man merkte Orchester und Dirigenten die gleiche Begeisterung an.
Dabei war unser erstes Gefühl befremdlich. Ein paar wenige – vielleicht 100 oder 200 – Zuhörer saßen verteilt im Saal, der eigentlich 1000 fasst. Auf der Bühne nur Streicher, Harfe und Schlagwerk, mit weitem Abstand platziert. Wir fühlten uns ein wenig einsam. Wie kann ein Klangkörper funktionieren, der sonst ganz anders, verdichteter, aufgestellt ist?
Von Barbara Hauter, München
Klassik-begeistert

Verdi-Festival für alle Sinne: Publikumsliebling Plácido Domingo verzaubert Wien
Ein Domingo, den man in dieser stimmlichen Verfassung vermutlich nur mehr selten, wenn überhaupt jemals wieder erleben können wird. Opernherz, was willst du mehr?!
Bravo Plácido! Ein Altstar erlebt seinen zweiten Frühling. Obwohl Plácido Domingo, der letzte echte Opernstar von Weltrang, seinen Zenit schon länger überschritten hat, bewies er gestern Abend mal wieder, weshalb er noch immer zurecht auf der Bühne der Wiener Staatsoper steht. Der Spanier, der seit Jahren als Bariton durch die Welt tourt, brilliert in der Titelpartie von Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“. In diesem – zu Unrecht – unterschätztem Meisterwerk, das musikalisch als auch dramaturgisch, großes Kino bietet, feiert der Publikumsliebling einen sensationellen Erfolg.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert

Otello“ in Regensburg
Wehe, wenn der Pförtner lacht
Verdis große Oper in einer musikalisch stark reduzierten Version: Regisseurin Verena Stoiber zeigt das Eifersuchtsdrama als so schauriges wie aktuelles Puppenspiel, bei dem das ganze Theater mitmacht und die Botschaft sendet: „Ohne uns ist Stille“.
BR-Klassik.de

„Ersatzwiesn“ in der BSO
Zu Facebook

Graz
“Die Passagierin”: Berührender Saisonauftakt in Grazer Oper
https://volksblatt.at/die-passagierin-beruehrender-saisonauftakt-in-grazer-oper/

Oper Graz: Stolpersteine für vertriebene Künstler
https://www.krone.at/2233636

Berliner Philharmoniker stellen Programm bis Ende 2020 vor
Abgespeckte Jahrespressekonferenz: Chefdirigent Kirill Petrenko stellt seine angepassten Pläne bei den Philharmonikern vor.
Berliner Morgenpost

Berlin
Kirill Petrenko fordert Lockerung der Abstandsregel
Orchester müssen eng beisammen sitzen: Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko kämpfen für mehr Nähe auf der Bühne.
Tagesspiegel

Karlsruhe
Saisonstart am Staatstheater Karlsruhe: Generalintendant Spuhler äußert sich in Krise erstmals selbst
https://bnn.de/nachrichten/kultur/saisonstart-am-staatstheater-karlsruhe

Wiesbaden
Irrungen und Geschmacksverwirrungen: Le nozze di Figaro am Staatstheater Wiesbaden
bachtrack

Nürnberg
Zum Auftakt: „Fidelio“ und „Minna“
In Nürnberg beginnt die Theatersaison der Städtischen Bühne
https://www.nordbayern.de/region/zum-auftakt-fidelio-und-minna-1.10436041

Schweiz
Es werden wieder Opern gespielt – Doch sind sie mit Schutzmassnahmen noch ein Genuss?
Tagblatt.ch

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Classical highlights for the week ahead: 18-25 September
Five of the best concerts and operas – live and streamed – for the coming week
The Guardian

Barcelona
Rachel Willis-Sørensen to Replace Anna Netrebko in “Il Trovatore’
https://operawire.com/rachel-willis-sorensen-to-replace-anna-netrebko-in-il-trovatore/

London
Igor Levit review – Beethoven programme affirms deep affinity
The Guardian

Igor Levit, Wigmore Hall/Hill Quartet, Bandstand Chamber Festival review – seamlessness inside and out
https://theartsdesk.com/classical-music/igor-levit-wigmore

Wormsley, Garsington Opera
Fidelio, Garsington Opera review – heart of darkness, light-filled liberation
https://theartsdesk.com/opera/fidelio-garsington-opera-review-heart-darkness

Hatfield
Iestyn Davies and Elizabeth Kenny explore Dowland’s directness and darkness at Hatfield House
http://www.operatoday.com/content/2020/09/iestyn_davies_a.php

Chicago
Lyric Opera of Chicago announces first woman board chair, Sylvia Neil
https://www.lyricopera.org/about-lyric-opera/press-room/2020/lyric-opera-of

Montreal
Breaking the silence: an Orchestre Métropolitain thanksgiving after the Corona-storm
bachtrack

CD/DVD
Ádám Fischer’s 1991 MahlerFest Kassel “Resurrection’ issued for the first time
Amongst an avalanche of new Mahler recordings appearing at the moment (Das Lied von der Erde seems to be the most favoured, with three) this 1991 Mahler Second from the 2nd Kassel MahlerFest is one of the more interesting releases.
http://www.operatoday.com/content/2020/09/adam_fischers_1.php

Feuilleton
Q & A: Soprano Regula Mühlemann on Her Passion for Mozart & Baroque, Making Recordings, the COVID Lockdown
https://operawire.com/q-a-regula-muhlemann-on-her-passion-for

Italienische Artikel
Tagliavini für Pertusi, der in Wien für den Philipp probiert. Das Corona Umbesetzungskarussell
https://www.connessiallopera.it/recensioni/2020/parma-festival

Ausstellungen/ Kunst

Eisenstadt/ Burgenland
Maler Sepp Laubner verstorben
Mitbegründer der Cselley Mühle und prägender Künstler des Burgenlands.
https://kurier.at/kultur/maler-sepp-laubner-verstorben/401035967

Maler Sepp Laubner ist tot
Sepp Laubner ist tot. Der international renommierte Maler und Mitbegründer der Cselley Mühle in Oslip (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ist Freitagfrüh nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben. Laubner hat wie kein anderer die burgenländische Kunstszene geprägt.
https://burgenland.orf.at/stories/3067358/

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Unter’m Strich

Österreich
Kurz: Einsatz von Corona-Impfstoff im ersten Halbjahr 2021
„Aus heutiger Sicht zu erwarten.“ Kanzler: Immer wenn es steigende Zahlen gibt, werde es Notwendigkeit geben, mit Restriktionen zu reagieren.
Kurier

Schweden: Vom Buhmann zum Covid-Musterland?
Chefepidemiologe: „Am Ende wird man sehen, wie viel Unterschied es macht, eine nachhaltige Strategie zu haben, anstatt einer, wo man immer wieder zusperrt, aufmacht, zusperrt.“
Kurier

Kommentar
Parallelwelt Oktoberfest: „Obgsagt is“ statt „Ozapft is“:
Wer heuer auf die Homepage von Münchens Volksfest geht, dem wird ganz blümerant ums Herz. Denn das Oktoberfest 2020 ist bereits seit Frühling gecancelled – und auf der Website greint darob ein winzig kleiner Klischee-Bajuware in einschlägiger Tracht bitterliche Sprühtränen. Den Gamsbarthut fest in der zitternden Hand.
Wiener Zeitung

Glänzendes Blech aus Ottakring
Wie bei einem „Zuagrasten“ die Liebe zu Wien entflammte.
Wiener Zeitung

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 20. SEPTEMBER 2020)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 20. SEPTEMBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

HEUTE an der Wiener Staatsoper: La Fille du régiment
Musik Gaetano Donizetti Text Jules Henri Vernoy de Saint-Georges & Jean Francois Alfred Bayard
→ Opéra comique in zwei Akten


Foto: Youtube

MEHR INFO   und ein Kurzvideo

Wie viele seiner Komponistenkollegen versuchte auch Gaetano Donizetti in der damaligen Musik-Welthauptstadt Paris Fuß zu fassen – und das mit Erfolg. Gleich seine erste, 1840 an der Opéra-Comique herausgekommene Komödie zählte in kurzer Zeit zu den meistgefragten Stücken des internationalen Repertoires: Neben zahlreichen »Schlagern« erfreute sich vor allem die extrem anspruchsvolle Tenor-Arie mit ihren acht hohen Cs (manche Interpreten fügen sogar noch ein zusätzliches neuntes ein) andauernder Beliebtheit. In der hier gezeigten zeitlosen und elegant-komischen Inszenierung von Laurent Pelly kommt überdies der kabarettistisch angelegten Sprechrolle der Herzogin von Crakentorp ein besonderer Stellenwert zu, die durch das Staatsoperndebüt Maria Happels sicher eine nochmals erhöhte Aufmerksamkeit erfahren wird. Ein Wiedersehen gibt es hingegen mit der Sopranistin Jane Archibald: Das ehemalige Ensemblemitglied kann mittlerweile auf eine internationale Karriere verweisen und wird jetzt ihre erste Wiener Marie singen. (Quelle: Homepage der Wiener Staatsoper)

KARTEN

MEHR INFO

Bereits um 11 h
Ensemblematinee im Mahler-Saal 1

Mit Tamuna Gochashvili, Martin Häßler, Annemarie Herfurth

Gustav Mahler-Saal

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In unserer Rubrik „OPER IN ÖSTERREICH“:  FIDELIO (etwas anders) in Linz (Premiere), TOTEIS in Theater Akzent, DIE PASSAGIERIN an der Oper Graz


Linz: FIDELIO. Erica Eloff (Leonore). Foto: Herzig Prammer/ Josip Josipovis für das LLT

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

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„TOTEIS“ im Theater Akzent.

Zum Bericht von Harald Lacina

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Markus Butter (Tadeusz), bedrängt von den SS-Männern Ivan Orescanin, David McShane und Martin Fournier. Foto: Oper Graz/ Werner Kmetitsch

Zum Premierenbericht von Manfred A. Schmid

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

LIÈGE/ LÜTTICH: LA BOHÈME mit ANGELA GHEORGHIU. Premiere HEUTE

ZU INSTAGRAM mit Video

Proben mit Maske. Premiere heute Sonntag


ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

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Geburtstagsgrüße in das Krankenhaus

von Placido Domingo und Hibla Gerzmava


ZU INSTAGRAM mit Video
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OPER FRANKFURT: LA SERVA PADRONA (DIE MAGD ALS HERRIN)

Intermezzo in zwei Teilen von Giovanni Battista Pergolesi
Text von Gennaro Antonio Federico
STABAT MATER
Katholische Sequenz von Giovanni Battista Pergolesi
Verfasser unbekannt
In italienischer und lateinischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: Katharina Thoma
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Le serva padrona Stabat mater

Serpina: Simone Osborne / Kateryna Kasper Sopran: Monika Buszkowska / Ekin Su Paker
Uberto: Gordon Bintner / Simon Bailey Alt: Kelsey Lauritano / Bianca Andrew
Vespone: Frank Albrecht
Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Vor dem Hintergrund der Einschränkung des Proben- und Spielbetriebs durch die Corona-Krise wird die geplante Frankfurter Erstaufführung von Jacques Offenbachs Die Banditen in eine der kommendenSpielzeiten verschoben. Stattdessen präsentiert das Haus am Willy-Brandt-Platz das heitere Intermezzo inzwei Teilen La serva padrona (Die Magd als Herrin) von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) in Kombination mit dem Stabat mater, einer geistlichen Komposition des gleichen Tonsetzers. Bei aller Unterschiedlichkeit der Sujets bzw. der Gattungen ging Pergolesi mit dem in der Opera buffa erprobten „galanten Stil“ auch an das Stabat mater heran, was ihm immer wieder zum Vorwurf gemacht wurde, aber gleichzeitig auch die ungeheure Beliebtheit des Werks beförderte.

Zum Inhalt der Serva padrona: Seit Jahren lebt Serpina als Haushälterin bei Uberto. Doch nun beansprucht sie, nicht länger als Domestikin behandelt zu werden. Mit List und schlagfertigem Charme setzt die gewitztejunge Dame alles daran, Ubertos Frau zu werden. Dazu sichert sie sich erfolgreich die UnterstützungVespones, des Dieners von Uberto. –

Das Stabat mater dolorosa („Die Mutter stand mit Schmerzen“) beschwört auf poetische Weise das Bild Marias, die den Kreuzestod ihres Sohnes Jesus miterleben muss.
Die mittelalterlichen lateinischen Verse wurden häufig vertont. Vielgespielt ist bis heute die Komposition Pergolesis, welche sich durch große Schlichtheit und Innigkeit auszeichnet.

Das Produktionsteam des Pergolesi-Abends ist identisch mit jenem, das für Offenbachs Opéra-bouffe vorgesehen war: Die musikalische Leitung liegt bei Karsten Januschke, der bis 2015 der Oper Frankfurt – zuletzt als Kapellmeister – verbunden war. Hier gastierte er daraufhin u.a. 2018 mit Olga Neuwirths Lost Highway und im Jahr darauf mit Händels Tamerlano im Bockenheimer Depot. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören Engagements an der Volksoper Wien, dem Vorarlberger Landestheater Bregenz und dem Staatstheater Darmstadt.

Katharina Thoma (Regisseur) | Opera Online - Die Website für Opernliebhaber
Katharina Thoma. Foto: Barbara Aumüller

Katharina Thoma, ehemals Regieassistentin am Haus, führten ihre Arbeiten neben Barbers Vanessa in Stockholm und Frankfurt u.a. nach Karlsruhe, Dessau, Kassel und Graz. Am Main gastierte sie 2016/17 mit Flotows Martha und 2019/20 mit Wagners Tristan und Isolde. Die kanadische
Sopranistin Simone Osborne (Serpina) gab kürzlich an der Oper Frankfurt als Vreli in Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe ihr Rollen- und Deutschlanddebüt. Im Laufe der aktuellen Saison wird sie hier sowie bei den Tiroler Festspielen Erl als Norina in Donizettis Don Pasquale zu erleben sein. Zu ihren aktuellen Engagements gehören Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel an der Canadian Opera Company
Toronto. Die weiteren Partien inklusive der Doppelbesetzungen sind fast alle mit bewährten bzw. ehemaligen sowie neuen Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, darunter Gordon Bintner (Uberto) sowie Monika Buczkowska(Sopran) und Kelsey Lauritano (Alt).

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 18. Oktober 2020, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 22., 30. Oktober 2020 sowie im November und Dezember 2020
Falls nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen im Oktober 2020 um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

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Schau dir „Bel Canto(r) – Tribute to Richard Tucker, Robert Merrill, Jan Peerce“ auf YouTube an

Video 37 Minuten lang

ZUM YOUTUBE-VIDEO

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HEUTE/ Lorely-Saal in 1140 Wien: Marimbaphonique and Friends – ein Festkonzert oder drei Wünsche auf einmal!

KLANGKOLLEKTIV WIEN - Recording Session 2018 - CLICK FOR VIDEO

ZUM VIDEO über Lorely-Saal

Das Marimbaduo MARIMBAPHONIQUE feiert seinen 20. Geburtstag im Rahmen eines großen Festkonzertes am 20. September 2020 um 17:00 im Lorely-Saal in der Penzinger Straße 72, 1140 Wien.

Margit Schoberleitner und Takuya Yanagida kennen sich seit dem Musikstudium und erforschen nun seit 20 Jahren gemeinsam die Welt des Marimbaphons, des Vibraphons und der Perkussion. Und zum Festkonzert werden gleich drei Wünsche auf einmal erfüllt:

Den ersten Wunsch verwirklichen sie, indem sie ein tolles Programm mit dem BEST OF des Repertoires darbieten werden: wild pulsierende japanische Originalkompositionen für Marimba und Ensemble, lyrische Liebeslieder für Marimba und Gesang, feurige Tangoklänge sowie Geschichten um das Triangel spielen. Und wer noch nicht weiß, dass man Pizzicato (das Zupfen eines Streichinstruments) auch auf einer Marimba spielen kann, kommt am besten vorbei!

Der zweite sich erfüllende Wunsch sind Freunde, die musizierend das Klangrepertoire erweitern werden: Marie Stabentheiner (Gesang), Joachim Ungar (Querflöte), Ilse Riedler (Klarinette), Christian Giljum (Kontrabass) sowie Igor Gross und Joachim Murnig als Erweiterung an der Perkussion.

Und zu dritter letzt fanden sie mit dem Lorely-Saal einen wunderschönen Saal, der nicht nur akustisch, sondern auch optisch einen beeindruckenden Rahmen bietet! Natürlich wird das Konzert unter Einhaltung der aktuellen Covid19-Richtlinien umgesetzt – sogar mit neuer Frischluftanlage!

Auf zahlreiches Kommen und die damit verbundene Erfüllung des heimlichen vierten Wunsches – nämlich vor gefülltem Saal zu konzertieren – freut sich MARIMBAPHONIQUE

EINTRITT FREI Spenden erbeten

marimbaphonique.at

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HEUTE/ ORF  „IM ZENTRUM“: Verschärfung, Verwirrung, Verunsicherung – Droht ein zweiter Corona-Lockdown?

Am 20. September um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Österreich steigt deutlich. Besorgniserregend ist auch die zunehmende Zahl von Corona-Patientinnen und -Patienten in Spitälern, auch von jenen auf Intensivstationen. Damit die Pandemie nicht wieder außer Kontrolle gerät, will die Regierung unter anderem Sozialkontakte weiter einschränken und die Maskenpflicht ausdehnen. Parallel dazu hat die sogenannte „Corona-Ampel-Kommission“ die Warnstufen in vielen Städten und Bezirken in Österreich erhöht. Kritiker orten verwirrende Maßnahmen und eine zunehmend verunsicherte Bevölkerung. Beschreitet die Bundesregierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie den richtigen Weg? Sind die Menschen bereit, schärfere Maßnahmen mitzutragen? Funktioniert der Appell an die Eigenverantwortung?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 20. September 2020, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Rudolf Anschober Gesundheits- und Sozialminister, Die Grünen

Pamela Rendi-Wagner Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, SPÖ

Daniela Schmid Epidemiologin AGES, Sprecherin der Corona-Kommission

Lisz Hirn Philosophin, Autorin

Harald Salfellner Mediziner, Medizinhistoriker und Autor

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DIAKONENWEIHE Dr. JohannesKirchner

26. September von 15:00 bis 17:00

Diakonenweihe von Dr. Peter Bartsch und Dr. Johannes Kirchner im Stephansdom

Wir haben vorgesorgt:

Für alle, die sich wegen Corona nicht in den Stephansdom trauen oder schon andere Pläne für das Wochenende haben, gibt es einen Lifestream, der bis 7 Tage nach der Weihe gültig ist.

So ist eine Teilnahme auch von zu Hause möglich:

https://www.erzdioezese-wien.at/diakonenweihedom2020

Auch die Messe am 27.9 um 18.30 kann man im Internat mit- oder nachfeiern:

https://www.marienpfarre.at/live-messen.php

Liebe Grüße

Johannes
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„Die SONNTAG-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2020“ weiterlesen

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 6

Foto: Tumisu auf Pixabay

Mit einem künstlerisch fragwürdigen, aber ungemein erfolgreichen Projekt geht es los, eine aktuelle CD-Einspielung und ein etabliertes Festival liefern weiteren Fragenstoff, bevor schließlich ein Musikinstrument und ein legendäres Ensemble die Quizrunde beschließen. „Das Klassik-Quiz – Folge 6“ weiterlesen

Verdi-Festival für alle Sinne: Publikumsliebling Plácido Domingo verzaubert Wien

Ein Domingo, den man in dieser stimmlichen Verfassung vermutlich nur mehr selten, wenn überhaupt jemals wieder erleben können wird. Opernherz, was willst du mehr?!

Foto: Plácido Domingo als Simon Boccanegra in der Wiener Staatsoper, Foto: Michael Pöhn

Giuseppe Verdi, Simon Boccanegra
Wiener Staatsoper, 18.
September 2020

von Jürgen Pathy

Bravo Plácido! Ein Altstar erlebt seinen zweiten Frühling. Obwohl Plácido Domingo, der letzte echte Opernstar von Weltrang, seinen Zenit schon länger überschritten hat, bewies er gestern Abend mal wieder, weshalb er noch immer zurecht auf der Bühne der Wiener Staatsoper steht. Der Spanier, der seit Jahren als Bariton durch die Welt tourt, brilliert in der Titelpartie von Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“. In diesem – zu Unrecht – unterschätztem Meisterwerk, das musikalisch als auch dramaturgisch, großes Kino bietet, feiert der Publikumsliebling einen sensationellen Erfolg.

Bereits 2009, als er mit Simon Boccanegra sein internationales Debüt als Bariton aufs Parkett zauberte, war der Lobgesang hoch. Jetzt, elf Jahre später, einige Skandale und Jährchen mehr am Buckel – offiziell ist er 79 Jahre alt, man munkelt er hätte die 80 jedoch schon überschritten – kann er es noch immer. Und wie! „Giuseppe Verdi, Simon Boccanegra
Wiener Staatsoper, 18. September 2020“
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